Schulentwicklung fördern

Bildung ist eine zutiefst kooperative Angelegenheit. Zeitgemäße und v.a. erfolgreiche Schulmodelle haben längst den Gewinn von partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Externen - etwa mit Künstlern und Musikschulen - erkannt.

SchuleKreativ sieht einen besonderen Gewinn in der Vernetzung von schulischem Curriculum mit dem kreativen Potenzial freischaffender Künstler. Auf diese Weise wird nicht nur einem Mangel in der Bildungspolitik - den Kürzungen im Bereich musisch-kreativer Unterrichtsfächer - begegnet. Bildung erhält durch die spezifischen Kompetenzen künstlerisch tätiger Menschen zudem wichtige Impulse zur sinnlichen Ver- und Bearbeitung von Problemfeldern. Zudem schafft partnerschaftliches Einbeziehen schulexterner Bildungsträger in einer sich schnell verändernden Wissensgesellschaft neue Möglichkeiten schulischer Entwicklung.

Unzählige Schulen reduzieren derzeit spürbar die Ressourcen im musisch-kreativen Bereich, um den Anschluss an die Arbeitswelt, an die Funktionalität im Berufsleben zu gewährleisten. In dieser Einseitigkeit ist das ein Verlust, glauben wir.

SchuleKreativ will mehr als nur Signale für eine musisch-kreative Bildung setzen: Mit ihrer Unterstützung sollen kreative Erfahrungen im Kindes- und Jugendalter möglich werden, die für eine ausgewogene Entwicklung prägend wirken. Wir möchten Schulen durch die Zusammenarbeit mit Künstlern dazu zu ermutigen, sich gerade auch auf kulturellem Gebiet als kreatives Experimentierfeld für Lernende zu begreifen.

Und was bringt´s ... den LehrerInnen und Lehrern?

Kreative Prozesse bereichern die Gesamtatmosphäre der Schule, fördern soziale Kompetenzen, beziehen Außenseiter mit ein und stabilisieren den Zusammenhalt in der Klasse - die durch kreatives Tun ausgelöste emotionale Stabilisierung wirkt sich positiv auf die Konzentration und Aufnahmefähigkeit der SchülerInnen aus -  Vernetzung und Synergieeffekte zwischen pädagogischen Einrichtungen und regionaler Kunstszene verschaffen Einblicke in die aktive Kunstszene der Region, vermitteln Ansprechpartner bei fachlichen oder kreativ-praktischen Fragen, erleichtern Kontakte für eine Weiterempfehlung von Schülern in die Berufswelt und ermöglichen Kontakte hinsichtlich einer lebendigen Kulturvermittlung (z.B. Interviewpartner, Atelier-, Galerie- und Museumsbesuche, Besuche von Lesungen, Konzerten, Theateraufführungen, ...) - Bereicherung des Unterrichtsgeschehens durch den „Blick von außen“ und durch kreative Wege des Lernens - Austausch und gegenseitige Ergänzung von Fähigkeiten und Fertigkeiten geben neue Impulse für die pädagogisch-kreative Arbeit - ein Zuwachs an professionellem Niveau im Kunst-, Musik-, Deutsch- und ggf. Sportunterricht wirkt sich anregend auf die Gestaltung des Unterrichts aus - wer dafür offen ist, erlebt die Kooperation als Herausforderung, Neues zu denken sowie als Selbsterprobung und Möglichkeit zur Selbsterfahrung.

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